Eine schöne Radtour entlang des Luganer Sees und dann der atemberaubende Aufstieg mit der Zahnradbad auf den Monte Generoso. Von hier hat man einen wunderbaren Blick in alle Richtungen.

Länge: km 23,89 – Zeit: ca. 1:42 (Zeit in Bewegung)

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Wir starten unsere Radtour im beschaulichen Agno an der Mündung des Vedeggio und rollen zunächst entspannt am Ufer entlang über Magliaso und Caslano gen Süden, bevor wir die malerische Uferstraße erreichen, die uns direkt nach Morcote führt. Vorbei an den üppigen Gärten des Parco Scherrer schmiegt sich die Strecke spektakulär zwischen den Felswandhang und das tiefe Blau des Luganer Sees, während vor uns die imposante Wallfahrtskirche Santa Maria del Sasso und die berühmten Laubengänge von Morcote auftauchen. Nach einer kurzen Rast im Fischerdorf setzen wir unsere Fahrt am Seeufer fort, passieren Melide und überqueren den Ceresio über den historischen Seedamm hinüber nach Bissone, von wo aus wir dem schattigen Ostufer über Maroggia flach bis zu unserem ersten Ziel am Bahnhof in Riva San Vitale.

Wir steigen am Bahnhof Capolago-Riva San Vitale direkt am Ufer des Luganersees in die nostalgische orange-blaue Zahnradbahn ein und spüren sofort ein leichtes Ruckeln, als sich die Zahnräder fest in die Mittelschiene greifen. Während der Zug langsam an Fahrt gewinnt, lassen wir die Palmengärten des Sees hinter uns, schlängeln uns durch dichte Kastanienwälder empor und genießen mit jedem Höhenmeter, den die Bahn steil den Berg hinaufklettert, die immer weiter werdende Aussicht auf das azurblaue Wasser tief unter uns. Wir passieren kleine Zwischenstationen wie San Nicolao und Bellavista, wo der Wald allmählich lichter wird und saftigen, mit Felsen durchsetzten Alpwiesen Platz macht. Die Luft wird spürbar kühler und frischer, während die Trasse mutig an steilen Felswänden entlangführt und uns spektakuläre Tiefblicke in die Täler des Mendrisiotto eröffnet. Schließlich erreichen wir nach gut vierzig Minuten erlebnisreicher Fahrt die Bergstation auf 1601 Metern Höhe direkt beim imposanten Bauwerk „Fiore di pietra“, wo wir aussteigen und fasziniert von einem überwältigenden 360-Grad-Panoramablick empfangen werden, der von der glitzernden Seenlandschaft des Tessins über die Po-Ebene bis hin zu den schneebedeckten Viertausendern der Walliser Alpen reicht.

Die Rückfahrt ging dann über Porto Ceresio

Länge: km 23,72 – Zeit: ca. 1:43 (Zeit in Bewegung)

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